Mülheim - Auf der Straße fühlt sich Marco Laufenberg sicherer als auf manchem Radweg. Der freiberufliche Fernsehmoderator und Comedian fährt deshalb nicht durch die ... mehr
, wenn er nicht muss.Radwege nutzt er nur, wo das Pflicht und der Zustand zumutbar ist. "Fahrräder gehören auf die Fahrbahn", findet er. Ihn ärgert, dass sich viele Menschen, auch Verkehrsplaner, nicht an geltende Vorschriften hielten. "Dann habe ich gemerkt, es ändert sich was, wenn ich Öffentlichkeit erzeuge." Schrieb er einen Brief an die zuständige Behörde, bekam er oft keine Antwort. Schreibe er in seinem Blog, den viele lesen, werde reagiert." (KStA)
BRD - Auch wenn kein Querverkehr naht, ist der Stopp an der Haltelinie Pflicht. Wer sich nicht daran hält, riskiert Geldstrafen von 70 Euro und 3 Punkte in Flensburg, warnt ... mehr
r ADAC. Werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, steigt das Bußgeld auf bis zu 150 Euro. Mit dem „Grünpfeil“ an Ampeln darf man trotz roter Ampel die Haltelinie zum Rechtsabbiegen überfahren. (KStA)Kommentar: Rechtsabbieger müssen auf den ebenfalls vorfahrtsberechtigten Parallelverkehr der Fußgänger und Radfahrer achten. Hier kommt es leider immer noch zu vielen Tote-Winkel-Unfällen. (rb/MF)
Deutz – Der weltweit bedeutendste Freestyle BMX-Event – die snipes BMX COLOGNE – steigt am 2. und 3. Juli 2016 wieder im Kölner Jugendpark unter dem Motto „CELEBRATING BMX“. ... mehr
mit kehren die Veranstalter um BMX-Legende Stephan Prantl wieder zu einem zweitägigen Event-Format zurück und folgen weiter der Maxime, den Sport und das Festival wieder auf seine Ursprünge zurückzuführen.Im Fokus stehen die vier Disziplinen Street, Spine Ramp, Flatland und Kickturn Ramp Old School Style, die von Fahrern der Klassen Amateur, Pro und Oldschoolern in Angriff genommen werden. (BMX Cologne)
BRD - Radfahrer, die auf dem Gehweg einen Unfall haben, haben vor Gericht schlechte Karten. Schadensersatz erhalten sie zumeist nicht. Sind Gehwege nicht durch ein Schild ... mehr
Radler freigegeben, sind sie Fußgängern vorbehalten. "Radfahrer müssen absteigen oder auf die Fahrbahn ausweichen", so Roland Huhn vom ADFC.Auch dann, wenn Radwege wegen ihres Zustands unbenutzbar sind. Vorsicht auch an Ausfahrten: Kann der ausfahrende Autofahrer nachweisen, dass er im Schritttempo fuhr, geben Richter überwiegend Radfahrern die Schuld. (ADFC)
Köln - Unter dem Motto "Erobere die Straßen zurück" fahren Teilnehmer der Fahrrad-Bewegung "Critical Mass" durch Köln und nehmen die Fahrspuren in Beschlag. "Die Straße gehört ... mehr
allen" sagt Ralf Kaiser. Weil Radler im Straßenverkehr meist das Nachsehen haben, kommt er zur Fahrrad-Demo: "Wenn wir als große Gruppe fahren, machen uns die Autofahrer Platz". (KStA) Die nächste Critical Mass ist am Freitag, den 24.06.16., Treffpunkt 17.30h, Rudolfplatz, Hahnentor.Kommentar: Viele Radler sind auch Autofahrer. Es geht also nicht um Konfrontation, sondern um Toleranz. Wer das Thema auf Autoraser und Fahrradrambos verkürzt, denkt zu kurz: "Radler stören den Verkehr nicht, sie sind Verkehr." (rb/MF)
Köln - Wurde auch ihnen schon mal ein Rad geklaut? Rund 50 Mal pro Tag schlagen Diebe in Köln zu. Stephan Behrendt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hat einen ... mehr
n Rat zum Rad: Lieber auf eine „Stadt-Schlampe“ setzen"Das sind alte, aber noch funktionierende Räder, die man besonders als Pendler benutzt und ruhigen Gewissens an der Bahn stehen lassen kann“, so Behrendt. „Viele sagen auch »Bahnhofs-Schlampe« dazu.“ Denn 2015 gab es in Köln 8037 gemeldete Diebstähle. Doch die Dunkelziffer, so Behrendt, ist höher: „Das ist nur etwa die Hälfte der wirklichen Diebstähle, meist Anzeigen für die Versicherung.“ Behrendt ergänzt: „Ich habe es in Köln noch nie erlebt, dass ein gestohlenes Rad ermittelt und dem Besitzer zurückgegeben wurde." (EXPRESS)
Köln - Bei der Podiumsdiskussion der „Radkomm 2016“ sprach Oberbürgermeisterin Reker über die Förderung des Radverkehrs in Köln. In den nächsten Wochen sollen Gespräche über ... mehr
erbesserungen auf den Kölner Ringen beginnen.Generell mahnte sie an, bei allen Vorhaben von vornherein den Radverkehr einzubeziehen und in der Verwaltung nicht nacheinander oder parallel aneinander vorbei zu arbeiten; es komme auf die entsprechende Haltung an. Als negatives Beispiel nannte sie die nicht in die Zukunft gerichtete Planung der Leverkusener Brücke. Eine größere Steuerungsmöglichkeit verspricht sich Reker von der Schaffung eines eigenständigen Verkehrsdezernates, wie es beschlossene Sache ist. (KStA)